WingstERblühen

Unter diesem Motto steht die Herbst-Pflanzaktion der Wingster Gruppe „Erscheinungsbild“.

Mit dem nächsten Frühlingserwachen sollen an den zahlreichen Einfallstraßen zur Wingst alle Verkehrsteilnehmer mit einem leuchtenden Osterglocken-Gelb begrüßt werden.

Durch spürbare Veränderungen in der Vegetationszeit werden in früheren Jahren gepflanzte Blumen in ihrem Wuchs mittlerweile von Gräsern überwuchert. Deshalb wurde aus den Einnahmen von den Flohmärkten „Unter dem grünen Dach“ ca. 3000 Blumenzwiebeln angeschafft, die einen höheren Wuchs versprechen.

Diese gilt es nun zeitgerecht in die Erde zu bringen.

 

Termin ist Samstag, der 26. Oktober, Treffpunkt Zoo-Parkplatz um 09 Uhr.

 

Mitzubringen sind geeignete Pflanzwerkzeuge aus dem eigenen Garten. Die Initiatoren erhoffen sich auch eine rege Beteiligung aus der Bevölkerung nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“.


Mausoleum Wingst: Heinz-Peter Stelling erläutert seinen Gästen engagiert die Entstehungsgeschichte des historischen Gebäudes.
Mausoleum Wingst: Heinz-Peter Stelling erläutert seinen Gästen engagiert die Entstehungsgeschichte des historischen Gebäudes.

Wingst erfahren

unter diesem Motto wurde jüngst von Mitgliedern der Wingster Gruppe „Erscheinungsbild“  zu einer interessanten geführten Radtour in die Wingster Vergangenheit eingeladen.

Teilnehmer von Cuxhaven bis Hemmoor folgten dem Angebot bei bestem Radler-Wetter.

 

Im Rahmen einer geführten ca. dreistündigen Radtour durch die Wingst wurden ausgewählte Schauplätze der Wingster Geschichte radelnd erkundet.

Sachkundig ausarbeitet, geleitet und begleitet wurde die Fahrt von Horst Arp.

Königstanne, Steingrab, Judenfriedhof, Galgenberg, ehemals Heidekrug und die Wirkungsstätte des Malers Mario Ölschläger, das waren unterwegs die Stationen, an denen von Horst Arp spannende Geschichte und Geschichten lebhaft erzählt wurden.
Die Radtour endete auf dem „Bergforellenhof“ von Heinz-Peter Stelling in Wingst-Weissenmoor. Dort trafen zum Ausklang die Radfahrer auf weitere interessierte Bürger, die das 1904 erbaute Mausoleum mit den Särgen des Königlich Hannoverschen Hegemeisters Stüve sowie seiner (Wingster) Ehefrau besichtigen wollten.  Nach einer Stärkung ging es über eine Wiese zum gut versteckten und Efeu-bewachsenen Mausoleum. Nach einem Blick ins Gebäude und auf die beiden gut erhaltenen Zinksärge berichtete der jetzige Besitzer über das Entstehen dieses kulturellen Kleinods und seine persönlichen Bemühungen, es mit eigenen Mitteln vor dem Verfall zu retten.  Staunend nahmen die Besucher Anteil an den Erzählungen und stellten angesichts der Besonderheit dieser Grabstelle zahlreiche Fragen. Danach führte der Weg in das liebevoll gestaltete Hofmuseum an den Forellenteichen, wo Vergangenheit wieder zu leben schien.
Am Ende der Tour waren sich alle Teilnehmer und die Organisatoren einig, einen in jeder Hinsicht besonderen Nachmittag erlebt zu haben. Und das „Erscheinungsbild“ wird weitere Ausflüge in die Wingster Geschichte organisieren und rechtzeitig dazu einladen. Bekanntmachungen erfolgen unter
www.erscheinungsbild-wingst.de und wie immer über die regionale Presse.


 

SONNTAG

08. September

3. WINGSTER

FLOH-UND

TRÖDELMARKT

 

 

„unter grünem Dach“

auf dem Parkplatz Zoo

am Fuße des Olymps

 

 

 

Veranstalter:

„Wingster Erscheinungsbild“

Anmeldung bei
FRANZI
k.franzi@ewe.net
oder
04778-6205825

www.erscheinungsbild-wingst.de

Aufbau ab 07 Uhr Beginn          09 Uhr Ende 15 Uhr

 

Ein Erlebnis für die ganze Familie: Flohmarkt- und Zoobesuch an einem Tag !

 

Oder: die Eltern „trödeln“,

die Kinder sind im Spielpark!

 

Ein Tag in der Wingst ist        „ein Tag unter Freunden“.

 




Am 23.08. um 18 Uhr im Kurpark-Treff:

Zum Neubürgertreffen in Wingst wird Horst Arp unter dem Motto "Wingst verstehen" referieren.

 

So zum Beispiel darüber:

- wann auf einer Insel im Wattenmeer erste Siedlungen     entstanden sind,

- welche Rolle verheerende Sturmfluten bis zum Februar       1962 für die Wingst gespielt haben,

- wie es kommt, dass es sieben Friedhöfe, einen         Familienfriedhof im Wald und ein Mausoleum gibt,

- warum sich die einzige Kirche in Oppeln befindet,

- weshalb die Wingst als Fremdenverkehrsort schon im 15.       Jahrhundert bis hin nach Süddeutschland bekannt war,

- aus welchen Gründen es in „besten Zeiten“ bis zu 37     Gasthäuser in Wingst gab,

- warum es die Bezeichnung „Deutscher Olymp“ gibt,

- was die Bezeichnungen „Lührs am Baum“ und "Zollbaum"   gemeinsam haben.

 

Die Bürger (139) wurden per Post eingeladen



Der Kurpark-Treff ist geöffnet:

 

 Nachdem die Wochenendöffnungen des seit Ostern von ehrenamtlichen Mitgliedern der Gruppe Erscheinungsbild betriebenen Kurpark-Treffs von Gästen und Einheimischen gut angenommen werden, macht nun auch das Pizza-Mobil vom Björnshof Station im Treff.

 

Pizza-Liebhaber sind herzlich eingeladen, am kommenden Samstag, 24.August ab 14 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit bei frisch zubereiteter Pizza, Wein, Aperol und anderen Erfrischungen in freundlicher Atmosphäre an liebevoll  eingedeckten Tischen Platz zu nehmen.

Dieser Tag kann durchaus zu einem Familienausflug genutzt werden, denn es besteht zudem die Möglichkeit zur Nutzung der Fitnessgeräte, zum Tischtennis- oder Mini-Golfspielen sowie zum Kneippen.

 

 Fußläufig sind auch der Waldspielplatz, der Aussichtsturm und der Zoo zu erreichen.

 

Die Erscheinungsbildner freuen sich auf Ihr Kommen und auf gute Gespräche mit Ihnen. 


Bezaubernde Klänge im Kurpark Wingst

 

Kurpark-Treff Wingst: Die Geräusche des Waldes werden am kommenden Sonntag, 04. August ab 16 Uhr wenn nicht übertönt, so doch durch einen angenehmen Gong-Klang ergänzt. Besucher werden für eine Stunde unter dem Reet-Dach des Kurparktreffs verzaubert durch die Open-Air-Klänge eines 90er Tam-Tam-Gongs. Der Tam-Tam Gong beeindruckt jedenfalls durch eine tolle Optik und seinen imposanten Sound. Vielleicht rührt daher die Redewendung „viel Tamtam um etwas machen“. Denn sein Klang kann je nach Spielart auch sehr mächtig und lautstark sein – also ein behutsames Spielen erfordern. In China wird er Chau Gong genannt, bei uns kennt man ihn auch unter dem Namen „Chinesischer Tempelgong“.

Lassen Sie gerne auf der Terrasse des Kurpark-Treffs den sehr satten, tiefen Klang und das

Nachschwingen der Töne inspirierend auf sich wirken und sich so entspannt durch den Nachmittag tragen.

Der Treff im Kurpark ist immer sonntags bei gutem Wetter bereits ab 13:30 Uhr für Sie geöffnet. Sie erreichen den Treff vom Parkplatz Zoo fußläufig auf fester Zuwegung binnen 5 Minuten.

Martin Lamke, Wingst


W A L D B A D E N

ANGEBOT für Feriengäste und Naturliebhaber

Termine: 28. Juli & 04. August jeweils von 11°° bis 12:30 Start:  Kurpark Treff im Wingster Kurpark

Spendenbetrag: € 12 pro Person – der Betrag dient ausschließlich zur

Instandhaltung des Kurpark Treffs.

Um Anmeldung wird gebeten.

Aufenthalte im Wald sind heilsam und gesundheitsfördernd.

Seitdem in Japan "Waldbaden" (SHINRIN YOKU) praktiziert und von dort in die Welt getragen wird, erinnern sich viele Menschen an die Heilkräfte von Wald und Natur.

·       Atemübungen verbessern das Immunsystem und stärken Herz-und Kreislauf.

·       Meditationen bauen Stress und Unruhe ab.

·       Achtsamkeit fördert Sinneswahrnehmung und Konzentration.

·       Die Farbe GRÜN, als ausdrucksstarke HEILFARBE beruhigt, wirkt gemütsaufhellend und befreiend und ist wohltuend für die Augen.

Menschen, die Wald und Natur auf besondere Weise erleben und erfahren möchten, dürfen sich gerne angesprochen fühlen.

Es ist keine Wandererfahrung nötig, allerdings sollten Sie gut zu Fuß sein. Und die Bereitschaft mitbringen Momente der Stille und des Schweigens zu achten.

·       Bitte tragen Sie gutes Schuhwerk und wetterentsprechende Kleidung.

·       Sinnvoll: Trinkwasser, Sonnenschutz, Insektenschutz

·       Kleinkinder und Hunde dürfen leider nicht mit. Danke!

Bitte melden Sie sich an:

Maluna Dagmar Ritter - Entspannungslehrerin, Heilerin, Seminarleiterin

 

Email: info@entspannenundheilen.de
Telefon: 04778 – 81 11 37
www.entspannenundheilen.de


„Waldbaden“ im Wingster Forst

„Laß deine Augen offen sein, geschlossen deinen Mund, und wandle still, so werden dir geheime Dinge kund“… so hat es uns Hermann Löns auf seinem Grabstein hinterlassen.

Grund genug, diesem Motto einmal wieder bewusst zu folgen:
Sonntagvormittag. Wir treffen uns mit Maluna, einer Entspannungslehrerin. Wir sind ihrem Rat gefolgt, haben witterungsangepasste Kleidung an und Trinkwasser dabei. Und wir wollen uns gerne auf Momente der Stille und des Schweigens einlassen. Der Hund und das Mobiltelefon bleiben Zuhause. Dass der Wald uns gut tut, das wissen wir als Wingster. Auch dass es fundierte Studien gibt, die belegen, dass Menschen im grünen Umfeld schneller genesen.

 

Zurück zum Waldbaden als Interaktion mit der Natur:  Nach wenigen Metern überschreiten wir gemeinsam mit Maluna die Schwelle, die uns in die Stille des Waldes führt…wir gehen durch eine grüne Pforte, gesäumt von Baumriesen. Menschen schätzen seit jeher Bäume mit hohen ausladenden Baumkronen, die uns an diesem Sommertag Schatten spenden. Das Rauschen der Blätter im Sommerwind begleitet uns auf unserem Weg. Wir spüren mit allen Sinnen den Ort mit klarer Luft und würzigen Gerüchen, die sicherlich auch irgendwie mit angenehmen Kindheitserinnerungen verbunden sind. Wir erspüren den Flecken Erde, wo sich an den Baumkronen die Sonne in Licht und Schatten bricht und Schritt für Schritt der Alltag im weichen Waldboden versickert. Wir lassen bewusst die Farbe der Bäume auf uns wirken… die ausdrucksstarke Farbe GRÜN beruhigt; sie wirkt gemütsaufhellend sowie befreiend und ist zudem wohltuend für die Augen. Bewusste Meditationen unterwegs bauen Stress und Unruhe ab. Mittels angeleiteter Atemübungen („wir atmen nun den Duftcocktail der Bäume ein“) soll unser Immunsystem verbessert sowie Herz und Kreislauf gestärkt werden. Mittlerweile etablierte Waldmedizin hat in Studien beim Aufenthalt in Wäldern positive Effekte wie Absenkung des Blutdrucks, des Puls und des Stresshormons Cortisol festgestellt…auch schon nach einer Stunde im Wald. Wir erleben angeleitet durch Maluna eine Stimulation unserer Aufmerksamkeit und Achtsamkeit durch natürliche Reize und überraschende Momente: das Wechselspiel von Nadel- und Mischwald, besondere Blüten, unerwartete Lichtungen, beeindruckende Solitär-Bäume, der durchdringende Ruf eines Vogels, bemooste Baumstümpfe, die zum Verweilen einladen, Wasserstellen im Wald, die wir hier so nicht erwartet haben… Wir schweigen, träumen und genießen gemeinsam!
Gefühlt viel zu schnell und um eine gute und sicherlich auch heilsam aufbauende sowie die Sinne schärfende Erfahrung reicher, erreichen wir wiederum ein grünes Tor, das uns diesmal aus dem Wald „komplementiert“.
Wir nehmen diese entschleunigende und harmonische Inspiration, den willkommenen Gegensatz zum Alltag in uns auf und sind uns in der Gruppe einig, dass zu unserem eigenen Wohl eine Wiederholung geboten ist.

Martin Lamke, Wingst